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Wanderwoche 2020 Deutschnonsberg

mit Siegfried Gufler

Wer eine Reise tut, kann was erzählen. Corona bedingt waren wir dieses Jahr eine kleine Gruppe, die ein fast schon familiäres Flair über die ganze Reise brachte. So waren wir 7 Personen, mit unserem tollen Wanderführer Siegfried Gufler.
Bereits die Anreise am 30. Oktober nach Fondo im Nonstal war ein Abenteuer. Das starke Gewitter der letzten Tage hat den Eisack und die Etsch fast zu Überschwemmungen gebracht. Somit hat uns unsere Anreise von Sterzing kommend wegen einer Mure über Barbian, Ritten nach Bozen geführt. Doch es war wie ein Wunder, kaum waren wir auf dem Ritten, hat sich kurz die Sonne gezeigt. In Fondo trafen wir uns alle beim Nachtessen mit unserem Wanderführer Siegfried Gufler.
 
Bereits am Montag haben wir für mich die strengste Tour in Angriff genommen. Bei leichtem Nebel vom Mendelpass über den vom Regen ausgespülten Weg bis zum Penegal. Weiter über Tegole di Malosco bis nach Fondo. Fast 14 km und 445 Höhenmeter, doch der Ausblick auf den Kalterer See hat uns für den schweißtreibenden Aufstieg allemal entlohnt.
Am Dienstag wanderten wir über Lärchenwiesen und durch Wälder zum Felixer Weiher anschließend wieder zurück nach Tret (10,5 km und 485 HM).
Von Unsere Liebe Frau im Walde, weiter bis Castellfondo und zurück nach Fondo (15 km und 360 HM) führte uns unsere Wandertour am Mittwoch. Das Wetter hat super mitgespielt und so konnten wir unterwegs viele Pilzsammler antreffen. Ich glaube, es waren mehr Sammler wie Pilze im Wald. Laut Aushang in Fondo kosten die Sammelgenehmigungen je nach Tag unterschiedlich viel. Ob die vielen Sammler alle eine Genehmigung hatten? Jedenfalls sind wir auch über 5 Steinpilze gestolpert und mussten sie einfach mitnehmen.
Am Donnerstag hatten wir einen Shuttlebus bis nach Madonna di Campiglio. Zu Fuß ging es dann bei Sonnenschein hoch bis zum Lago Malghette und zurück. Nach 8 km und 290 HM weiter besichtigten wir das Skidorf.
Am Freitag fuhren wir erneut mit dem Shuttlebus bis zur Baita 7 Lärchen. Von dort machten wir einen 12 km Rundweg mit 420 HM über die Rifugio Predaia zurück zum Ausgangspunkt. Bei der Rückfahrt nach Fondo haben wir noch die Staumauer des Lago di Santa Giustina und die Wallfahrtskirche Basilica dei Santi Martiri Anauniensi besichtigt.
Der Samstag war unser gemütlicher Auslauftag. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fuhren wir bis nach St. Felix, zu Fuß ging es vorbei am Wasserfall St. Felix bis zum Lago Smeraldo. Dort haben wir gut zu Mittag gegessen und waren dann nach 9 km und 270 HM zurück im Hotel Lady Maria. Am späten Nachmittag ging es noch zum unterirdischen Canyon Rio Sass mit örtlicher Führung. Mein Top Tipp für alle, die in Zukunft im Nonstal- Deutschnonsberg ihren Urlaub planen, wirklich sehr sehenswert.
Am Sonntag haben wir alle nach dem Frühstück die gemütliche Heimfahrt angetreten.
 
Danke an Siegfried Gufler für die tollen Wanderführungen und an den Hotelbesitzer Walter für die schönen Tage im Hotel Lady Maria. Das gute Essen, der süffige Weißwein, die tollen Wanderungen und das gute Wetter werden uns allen fehlen.
 
Martin Depian