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Sprachferien 50 plus Sprach- und Kulturreise in Rom

Eine Sprache spielend lernen oder auffrischen und dazu Rom in seiner Vielfalt kennenzulernen ist ein ganz besonderes Erlebnis.
Die von „Südtiroler in der Welt“ ausgesuchte Schule in Rom legt in erster Linie Wert auf Kommunikation und „Verstehen“. Grammatik im üblichen Stil, wie Verben, Artikel und Pronomen auswendig lernen ist hier nicht die meist angewandte Lehrmethode, es wird hauptsächlich in Debatten, Gruppen- oder Partnerarbeit, Rollenspiel oder Hörspiel, der Wortschatz und die Grammatik vermittelt.
Die Größe der Klasse ermöglicht es, dass jeder Teilnehmer rege am Ablauf des Unterrichts einbezogen wird. Gut geschultes Lehrpersonal versteht es, mit lebhafter Mimik und Gestikulation selbst den Anfänger zu aktivieren.
Dazu stehen täglich Freizeitangebote, wie Auskundschaften der Antike oder andere Events auf dem Programm.
Wir waren eine kleine Gruppe von 7 Personen. 
Nach den obligatorischen Sprachtest sind wir in verschiedene Klassen eingeordnet worden und haben uns nur in den Pausen oder bei den Freizeitveranstaltungen getroffen.
Die Geschichte Roms seit seiner Geburt 731 v.Chr., die Zeit der Renaissance- und des Barocks, der Einfluss einzelner reichen Bürger und Päpste jener Zeit wurde uns an Hand von Besichtigungen und Erzählungen vermittelt.
Natürlich fehlte auch nicht die Einführung in die italienische Küche, wo wir hausgemachte Ravioli mit frischer Tomatensauce und Tiramisu zubereiteten.
Ein überaus gelungener Abschluss war der Ausflug ins Grüne“, begleitet von der Direktorin der Schule. Bereits im Bus wurden wir mit Prosecco begrüßt. In Frascati gab es ein reichhaltiges Mittagessen mit Weinbegleitung, und weiter ging es zur Besichtigung einer Kellerei, eines Klosters in Grottaferrata, nach Nemi und schließlich nach Castel Gandolfo, wo man uns mit einem exzellenten Abendessen in einer traditionellen alten Gaststätte verwöhnte.
Die Teilnehmer, die bei Gastfamilien wohnten, waren sehr zufrieden mit ihrer Unterbringung. Zu den Appartements gab es kleinere Anmerkungen, die aber letztendlich den Aufenthalt in Rom nicht beeinträchtigten.
Rom, wo die Spuren der Antike, selbst in den modernen Stadtteilen, allgegenwärtig sind, ist immer wieder eine Reise wert.
Luise Johanna Pörnbacher