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Radwoche 2021 Sterzing, rund um die nördlichste Stadt Südtirols

mit Georg Daverda

Wie bei der vergangenen Radtour im Pustertal ist diesmal auch ein fester Unterkunftsort gewählt worden und zwar die Stadt Sterzing mit Logie im Hotel Rosskopf.
Es war diesmal eine überschaubare Gruppe von 7 Radlern. Wohl bedingt durch die Pandemie sind möglicherweise dem einen oder anderen das Besorgen der gesundheitlichen Formulare wegen der Grenzübertritte zu umständlich gewesen.
Rings um Sterzing gibt es eine Reihe von Tälern, die wir erkundet hatten. Wir waren alle mit E-Räder ausgestattet, denn einerseits waren in den Tälern bis zu 600 Höhenmetern zu überwinden und andererseits waren wir ja auch nicht mehr die Jüngsten.
Am Sonntagabend trafen wir uns im Hotel, wo uns Georg Daverda von der Arbeitsstelle Südtiroler in der Welt begrüßte und uns die Touren für die Woche vorstellte.
Das erste Ziel war der Brennerpass. Nachdem das Wetter sich nicht von der schönsten Seite zeigte, machten wir nach dem Mittagessen einen Rundgang um diese Grenzstadt um bald wieder zurück  zu fahren. Ein Teil von dieser Radstrecke geht über die alte Zugtrasse, die wir mit Wonne genossen hatten, denn das Gefälle lief gerade so schön bergab, dass wir mit flottem Tempo weder treten noch bremsen mussten. Doch es reichte nicht, der Regen hat uns trotzdem noch eingeholt. Wir waren ja diesbezüglich für solche Situationen gut ausgerüstet.
Am nächsten Tag strampelten wir ins Ridnauntal bis zum Bergwerk. Dort wurde uns in anschaulicher Weise gezeigt, wie mühsam in den vergangenen Jahrhunderten dort die Bergleute gearbeitet haben. Schön, dass diese Anlage so bewundernswert für die Nachwelt bewahrt ist.
Am 3. Tag ging es hoch hinauf. Zuerst bis Gossensaß dann hinein ins Pflerschtal bis zur Ortschaft St. Anton und über eine Forststraße hinauf zu Allrißalm auf 1535 mtr. wo wir uns ein gutes Mittagessen gönnten. Uns gegenüber präsentierte sich der mächtige Tribulaun mit 3097 mtr. Leider wurde uns die volle Größe wegen der umhüllten Wolken nicht vergönnt.
Am Donnerstag stand eine Schloss- und Burgenrunde am Programm. Zuerst radelten wir zur Burg Sprechenstein, die nicht besucht werden kann, dann weiter zur Burg Reifenstein der Grafen Thurn und Taxis. Diese haben wir auch von innen in einem Rundgang besichtigt. Anschließend radelten wir ein Stück entlang ins Ridnauntal bis Mareit zum Schloss Wolfsthurn, dem einzigen Barock-schloss Südtirols mit dem Landesmuseum für Jagd und Fischerei, das wir von innen bewunderten.
Am vorletzten Tag war die Besichtigung der Ausstellung des BBT (Brenner Basis Tunnel) einge-plant. Über die Radstrecke Brenner - Bozen gings bis Franzensfeste, wo wir eine sehr interessante Führung über den Bau des Brenner Basistunnels hatten - ein neuer Verbindungsweg durch die Alpen. Weiter radelten wir bis Brixen. Leider ist der Radweg um Vahrn herum vor Brixen noch in  einem sehr verbesserungswürdigen Zustand. Nach dem Mittagessen wurde die Stadt Brixen besichtigt und danach ging es mit dem Zug zurück.
Der Samstag stand zur freien Verfügung. Ein Ehepaar fuhr nach Latzfons um Freunde zu besuchen. Einer besorgte Einkäufe in Sterzing und ein Ehepaar radelte ins Pfitschtal über St. Jakob und weiter, so dass sie auch noch etwa 600 Höhenmeter zurückgelegt hatten. Es hatte sich gelohnt, denn dieses Tal zeigte sich noch als unberührte Gegend.
Ein großer Dank gilt dem Radreiseleiter Georg, der uns umsichtig durch dir Woche führte.
 
Konrad Profanter